Schokolade für einen Schokoladenbrunnen

Wer sich einen Schokoladenbrunnen zulegt, der steht häufig vor der Frage, welche Schokolade für den Schokoladenbrunnen überhaupt geeignet ist. Und wie bei vielen Dingen, kommt es ganz auf Ihren Geschmack an, wenn Sie ein paar Regeln beachten.

Welche Schokolade ist für einen Kakaobrunnen geeignet?

Die Schokolade muss eigentlich im erwärmten Zustand nur flüssig genug sein, um nach oben gepumpt zu werden und dann wieder nach unten zu fließen. Wie flüssig sie ist, wird durch den Anteil an Fett (Kakaobutter) bestimmt. Je höher er ist, desto leichter fließt sie. Nach dem Tunken sollte sie wieder erstarren, um nicht zu tropfen. Je nach verwendetem Fett bzw Öl und der Menge gelingt dies unterschiedlich gut. Meist wird jedoch schnell genascht, wodurch es nicht besonders auffällt, wenn die Schokolade nicht ganz fest geworden ist.

Eine Daumenregel ist, dass der Fettanteil nicht unter 30% liegen sollte. Normale Milchschokolade erfüllt diese Bedingung. Bei dunkler Schokolade kann es hingegen schwierig werden. Stellt man fest, dass die Schokolade nicht flüssiggenug ist für den Schokoladenbrunnen, kann man sich behelfen, indem man nachträglich noch etwas Fett hinzugibt.

 

 

Es gibt spezielle Schokolade in Form von Pellets, Tropfen oder Stücken für Schokoladenbrunnen. Meistens sind sie etwas teurer, lassen sich jedoch gut dosieren und haben gleich die richtige Viskosität. Aber, wenn man weiß, worauf es ankommt, kann man auch günstigere „normale“ Schokolade kaufen und verwenden.

Welche Fette sind geeignet?

Das kommt auf Ihren Geschmack an.

Das Beste wäre Kakaobutter, da sie den Geschmack der Schokolade nicht so stark verändert und die gewünschten “Schokoladeneigenschaften” hat. Das heißt sie schmilzt bei der richtigen Temperatur und erstarrt auch wieder bei Raumtemperatur. Allerdings ist sie vergleichsweise teuer. Wer gleich Schokolade mit höherem Kakaobutteranteil verwenden will, sollte Kuvertüre verwenden. Diese hat einen höheren Fettanteil als normale Schokolade, wodurch sie beim Schmelzen flüssiger wird und daher gut für einen Schokoladenbrunnen geeignet ist.

Milch/ Sahne: Auch Milch und Sahne können zugesetzt werden. Jedoch kann es passieren, dass die flüssige Schokolade nicht mehr fest wird, wenn sie abkühlt, da der Wassergehalt zu groß ist. Die zugesetzte Menge sollte hier nicht zu groß gewählt werden.

Butter: Butter ist grundsätzlich auch geeignet, um geschmolzene Schokolade flüssiger zu machen. Beim Backen wird Butter häufig zusammen mit der Schokolade geschmolzen, um sie flüssiger zu machen. Allerdings verändert sie den Geschmack der Schokolade.

Pflanzliches Öl wird auch häufig vorgeschlagen. Jedoch gibt es dabei zwei Nachteile. Zum einen wird der Geschmack beeinflusst, wenn man Raps- oder Sonnenblumenöl zugibt. Zum anderen kann es passieren, dass die Schokolade nicht mehr erstarrt. Auch hier sollte die zugesetzte Menge vorsichtig gewählt werden.

Kein Fett, aber trotzdem geeignet ist auch hochprozentiger Alkohol wie Rum. Nach einer Weile verdunsten er und das Wasser jedoch, weshalb man von Zeit zu Zeit nachgießen muss, wenn die Schokolade zu fest wird. Der Geschmack wird natürlich auch verändert. Aber wenn man Schokolade mit Schuss mag, ist dies kein Problem.